Heißdampfkühlung bei Regelarmaturen

  • Heißdampfkühlung bei Regelarmaturen nutzt den Prozess der Druckreduzierung aus.
  • Ziel ist es, eine schnelle und vollständige Verdampfung des Kühlwassers zu erreichen.
  • Entsprechend der Betriebsparameter stehen mehrere Einspritzvarianten zur Verfügung
Eine solide Verbindung

Die Druckreduzierung bei Regelarmaturen bietet viele Möglichkeiten zur Heißdampfkühlung. Gemäß der Betriebsparameter und Lastfälle kann die Wassereinspritzung direkt in die Reduzierstufen, über nachgeschaltete Düsen oder mit Treibdampfunterstützung erfolgen. In enger Abstimmung mit unseren Kunden wählen BOMAFA Ingenieure die effizienteste Lösung aus.  

Darauf kommt es an!

Eine sicheres Kühlsystem sorg dafür, dass das eingespritzte Kühlwasser schnell und vollständig verdampft. Hier gilt es, thermische Schocks und Wasserschläge unbedingt zu vermeiden. Ein gutes Kühlsystem sorgt dafür, dass die Oberfläche aller Kühlwassertropfen maximiert und die Verdampfungsstrecke möglichst minimiert wird.

Verfahren zur Heißdampfkühlung
 
Integrierte Einspritzung
Das Wasser wird nach der ersten Druckreduzierstufe (Spindel) in die Sitzbüchse eingespritzt. Der noch sehr hohe Dampfdruck sowie die folgenden Reduzierstufen sorgen dann für eine weitere Durchmischung. Ideal für Armaturen mit langem stand-by Betrieb und kurzen Verdampfungsstrecken.

Nachgeschaltete Druckzerstäubung
Bei sehr hohen Dampftemperaturen über der Sattdampfgrenze wird das Wasser nach abgeschlossener Druckreduzierung gesondert eingespritzt. Eine zentral im Dampfstrom gelegene Spezialdüse sorgt dabei für eine schnelle und sichere Verdampfung


Treibdampfunterstützte Heißdampfkühlung
Eine treibdampfunterstützte Heißdampfkühlung wird bei kritischen Anwendungen - Kühlung nah an Sattdampf, kleinen Durchsatzmengen oder bei Dauerbetrieb - entwickelt. Der Treibdampf wird nach der ersten Druckreduzierstufe entnommen und durch eine Düse geführt. Dort wird er duch die Bauform der Düse zusammen mit dem eingespritzten Wasser beschleunigt und vermischt. Dieses Verfahren benögtigt nur sehr kurze Verdampfungsstrecken.