100 Jahre BOMAFA - Starke Mitarbeitende - starkes Unternehmen

01.02.2019

BOMAFA setzt Zeichen für den Nachwuchs: Start des Mentoringprogramms für unsere Kollegin Rana Iskandar

X-Mentoring Rhein-Ruhr zum sechsten Mal mit Cross Mentoring, wir sind dabei

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, unsere Mitarbeitenden zu fördern, denn nur dann ist ein Unternehmen wie BOMAFA stark und zukunftsfähig. Nun sind wir den nächsten Schritt gegangen und nehmen als Unternehmen das erste Mal an diesem Mentoringprogramm teil. Unser Geschäftsführer Friedrich Appelberg als Mentor und unsere Kollegin aus der Buchhaltung Rana Iskandar als Mentee.

Dieses unternehmensübergreifende Mentoring, das so genanntes Cross Mentoring ist nicht nur vielversprechend, sondern es ermöglicht auch unserem Unternehmen, diesen innovativen Ansatz zur Personalentwicklung für zu realisieren. Mit diesem Programm möchten wir insbesondere unsere weiblichen Nachwuchskräfte fördern. Rana Iskandar hat zudem eine besondere (Erfolgs-) Geschichte zu bieten.

Integration ist eine Chance für Unternehmen - weibliche Führungskräfte erst recht

Dazu stehen wir immer noch. Immer noch, denn unsere Kollegin ist ein überzeugendes Beispiel bei uns nun seit über zwei Jahren. 2016 in nur acht Monaten Deutsch gelernt, über ein „zufälliges“ Praktikum bei uns eine Ausbildung als Industriekauffrau gestartet, ist sie von Anfang an eine geschätzte, integrierte und engagierte Mitarbeiterin in unserer Buchhaltung. Sie hatte in Damaskus, Syriens Hauptstadt Betriebswirtschaft studiert und ist mit einem Faible für Zahlen ausgestattet, den man selten findet.

„Es ist eine große Chance für mich, mein Potential kennenzulernen und vor allem weiter zu entwickeln. Ich lerne täglich so viel, das ich in meinen Beruf und in die Arbeit mit meinen Kollegen einbringen kann. Und nun kommen die wertvollen Ratschläge und Gespräche mit meiner Mentoring Susanne Drüge hinzu“, sagt Rana Iskandar.

Und fährt fort: „Wichtig ist mir auch, dass ich etwas zurückgeben kann, für all das, was ich von BOMAFA und Herrn Appelberg an Unterstützung erhalten habe. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Vielleicht kann ich in der Zukunft mein Wissen an neue Auszubildende weitergeben.“

Mentoringprogramm startete mit Tandembildung in 2018

Erwartungsvoll suchten und fanden sich die Tandems aus Mentee und Mentorin oder Mentor, die nun für die Dauer eines Jahres im Mentoring zusammenarbeiten bei der Auftaktveranstaltung letztes Jahr Ende September in Bochum.

Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht die persönliche Begleitung von erfahrenen Führungskräften, die die jungen Führungskräfte dabei unterstützen, ihr Potential wirkungsvoll zu entwickeln. Dazu zählen neben der fachlichen Qualifikation Zugang zu Netzwerken und die Unterstützung von Stärken.

Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmensentwicklung im Gleichklang

„Unsere Mitarbeitenden zu fördern und zu unterstützen stärkt unser Unternehmen, das ist eigentlich ganz einfach“, ergänzt Friedrich Appelberg, Geschäftsführer von BOMAFA. Und fährt fort: „Frau Iskandar hat mich zudem mit ihrer Geschichte und vor allem mit ihrem Engagement überzeugt. BOMAFA ist – auch international – stark durch seine Produkte und seine Experten, also die Mitarbeitenden. 25 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund und bringen ihre so unterschiedlichen Potentiale jeden Tag ein. Darauf sind wir stolz. Dieses Programm erweitert den persönlichen Horizont und fördert die Persönlichkeitsentwicklung. Davon profitieren wir unmittelbar! Es unterstreicht unser Anliegen, ein offenes Unternehmen zu sein.“

BOMAFA, ein starkes Team auch hier.
Wie immer: wir werden berichten.

Das Bild zeigt Rana Iskandar (rechts) mit ihrer Mentorin Susanne Drüge, Fachbereichsleiterin Recht bei der BOGESTRA AG (links) bei der Auftaktveranstaltung in Bochum.
Bildnachweis: Angelika Thiele, Herne

01.02.19 StarkeMitarbeitende StarkesUnternehmen

BOMAFA International: Umleitstation ist termingerecht auf dem Weg nach Indien

14.12.2018

BOMAFA-Qualität und Termintreue, zwei der wesentlichen Merkmale unserer Arbeit
Das Gadarwara-Projekt begleitet uns nun schon eine gute Weile, mehr als zwei Jahre. Nun steht mit „Gadarwara unit 2“ der nächste Bauabschnitt in diesem gleichsam ambitionierten wie wichtigen Projekt in Indien an. Die Low Pressure-Turbinenumleitstation für unseren indischen Kunden BHEL haben wir termingerecht an unseren Verpackungspartner übergeben.
Imposante rund 10 Tonnen mit einer Gesamthöhe von 5,2 m und einem Sitzdurchmesser von 454 mm gehen auf die vier bis fünf Wochen Reise. Wie immer steckt hervorragende BOMAFA-Qualität in dieser hochspezialisierten Low Pressure-Turbinenumleitstation, eine kombinierte Absperr- und Regelarmatur. Wir sind schon ein wenig stolz auf diese technische und logistische Leistung.

Wärmekraftwerk mit 2 x 800 MegaWatt ist eine Herausforderung für alle Beteiligten
Das Gesamprojekt, das Gadarwara Wärmekraftwerk, ist mit den geplanten 2 x 800 MegaWatt eine gute Herausforderung für unsere Umleitstationen. Und eine ebensolche für alle Beteiligten.
Die BHEL (Bharat Heavy Electricals Ltd.) setzt bei diesen hochspezialisierten Armaturen mittlerweile immer häufiger auf BOMAFA-Qualität. BHEL stellt die Turbinen für den bekannten staatlichen Energieversorger NTPC her, der das Wärmekraftwerk baut.

Wie es weitergeht? Wir halten Sie / Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Bilder: Von links nach rechts: Übergabe an unseren Verpackungspartner, Montage der Innenteile, Innengarnitur des Absperrventils mit Dampfsieb und Federzylinder und Hydraulikantrieb, Druckprüfung an der Eintrittsseite, Auf geht’s.

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100 Jahre BOMAFA

27.11.2018

Tradition und Innovation – gestern, heute, morgen
Wir setzen unsere Serie „Einblicke ins Unternehmen“ fort mit dem Besuch eines ehemaligen Mitarbeiters.

Wir schätzen alle unsere Mitarbeiter und freuen uns immer, wenn wir die Ehemaligen wiedertreffen. Nicht nur, um von alten Zeiten zu schwärmen. Aber auch.
Im Falle von Herrn Nückel, „Technik-Mann“ und Leiter der Konstruktion der ersten Stunde, trafen wir kürzlich auf jemanden, der für BOMAFA und die Armaturenwelt zudem wegweisend war.

Gestern wie heute: Grundsteine Präzision und Belastbarkeit im Fokus
Herr Nückel, kam in den 1960er Jahren zu BOMAFA, damals noch am alten Standort in Bochum und baute die Abteilung der Konstruktion mit vier Konstrukteuren auf. Als Ausbilder, Zeichner, Allrounder also setzte er den Fokus, der bis heute gilt: Präzision und Belastbarkeit unserer Armaturen.
Und, er war maßgeblich an so wegweisenden Entwicklungen unserer zentralen Produkte beteiligt. Allen voran die schallarme Druckreduzierung auch bei großen Druckdifferenzen und in Kombination mit der Heißdampfkühlung mit integrierter Einspritzung (Transformer), Treibdampfunterstützter Einspritzung und die nachgeschaltete Druckzerstäubung.
„Selbstverständlich haben wir all diese Entwicklungen bis heute zum Teil erheblich weiterentwickelt, den Grundstein für zahlreiche Produkte und Produktelemente verdanken wir diesem bis heute vor Ideen sprühenden Konstrukteur. Und diesen Spirit spürt man in diesem hohen Alter heute noch“, beschreibt Bertram Gögelein, Technischer Geschäftsführer von BOMAFA die Begegnung mit dem ehemaligen Chefkonstrukteur.

Heute wie morgen: andere Medien, die Präzision bleibt
„Heute zeichnen Sie alle mit dem Computer, was wir früher von Hand gemacht haben. Aber die Qualität und die Präzision muss ja genauso stimmen“, fasst der über 90-jährige Nückel gegenüber den Mitarbeitenden des Technischen Büros zusammen.
Und die Kollegen bestätigen ihm das ganz klar: die Anforderungen an die Armaturen mit höheren Temperaturen, größerer Verschleißfestigkeit mögen gestiegen sein, Präzision und Qualität waren immer schon erfolgsentscheidend.
Nach der ausgiebigen Betriebsführung, die Herrn Nückel rundherum begeistert hat, konnten wir noch einige seiner Zeichnungen bewundern, in den alten BOMAFA-Katalogen! Schön zu sehen, wie Tradition und Innovation hier aufeinander treffen.
Nach dem „hohen Besuch“ waren sich übrigens alle einig: solch ein technischer Ideenreichtum in diesem hohen Alter zu haben wünschen wir uns alle.

Die Bilder zeigen Herrn Nückel (mitte) und unsere Geschäftsführer Friedrich Appelberg (re) und Bertram Gögelein (li), in größerer Runde mit dem Technischen Büro und zwei Abbildungen aus dem damaligen Armaturenprogrammkatalog.

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Doppelte BOMAFA Power in Indien

09.11.2018

BOMAFA Germany und BOMAFA India: vereinte Armaturenpower für Großprojekt in Indien
Das Kraftwerk Telangana Super Thermal Power Project (TSTPP) wird von unserem Kunden GE General Electrics in Ramagundam in Telangana, Indien gebaut, wir liefern die Armaturen.

Mehrstufiger Bau mit beeindruckender Gesamtkapazität
Das Kohlekraftwerk ist derzeit im Bau der ersten Phase für eine Kapazität von 1.600 Megawatt, aufgeteilt auf zwei Einheiten à 800 Megawatt. Die Gesamtkapazität ist mit 4.000 Megawatt geplant und setzt damit dieses Kraftwerk in die Reihe der weltweit großen Kraftwerke. Das erste Kraftwerk, NTPC Ramagundam arbeitet mit einer Leistung von 2.600 Megawatt.

Doppelte BOMAFA Power in Indien: ein echtes internationales BOMAFA-Projekt
BOMAFA liefert für dieses Projekt die HP- und LP-Bypass-Armaturen und arbeitet dabei in einem echten internationalen Team. Die Konstruktion aller benötigten Armaturen wird in Deutschland entworfen, die HP-Armaturen werden hier in Bochum gefertigt. Die LP-Bypass-Stationen wiederum und die Wasserregelarmaturen fertigt BOMAFA India.

Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt bei BOMAFA Germany und das hat wichtige Vorteile für die gesamte Gruppe und die Kunden. Die Armaturen werden auf einem hohen Qualitätsniveau nach deutschen Standard gefertigt, die Kostenvorteile werden an die Kunden weitergegeben. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit international.

Dass diese Fertigung auf bekannt hohem BOMAFA-Qualitätsniveau geschieht und damit den Standort Indien sichert, ist auch ein Resultat aus den Investitionen der vergangenen Monate. Wir berichteten im März dieses Jahres darüber, dass wir den Standort Indien optimieren und dem technologischen Standard von Deutschland anpassen werden, um eine Inhouse-Fertigung zu gewährleisten.

Friedrich Appelberg, Geschäftsführer von BOMAFA fasst zusammen: „Diese Investitionen in den Maschinenpark und in die Teamarbeit haben sich mehrfach gelohnt. Wir sind so bestens in der Lage, Special Valves auf hohem Niveau zu fertigen, die Qualität zu sichern und wettbewerbsfähig im indischen Markt zu sein.“

Wie immer bei BOMAFA also: Erfolgreiche Teamarbeit international und eine internationale Win-Win-Situation!

Die Bilder zeigen das BOMAFA-Werk in Indien.

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