Wartung mit Innovation: Druckprüfung von Armaturen für höchste Belastungen

23.03.2017

BOMAFA heute mit einem Blick in den Arbeitsalltag: Druckprüfung von Armaturen für höchste Belastungen

Wir setzen unsere Serie heute fort mit einem kleinen Einblick in die Servicearbeit der sogenannten Nacherprobung des Prüfdruckes. Eigens dafür haben wir eine neue Haltvorrichtung entwickelt. 

Wartung mit innovativen Lösungen

Im Rahmen des Auftrages unseres Kunden stand die Druckprobe der Armatur „Steam Conditioning HRH Steam Extraction“ mit Anwesenheit durch den TÜV an. Für diese Nacherprobung des Prüfdruckes haben wir eine neuartige innovative Gegenhaltevorrichtung entwickelt, die es ermöglicht, die Armatur ohne weitere Vor- und Nachbearbeitung im fertigen Endzustand für den Prüfdruck zu erproben. 

Bertram Gögelein, Geschäftsführer von BOMAFA: „Die Konstruktion und der Bau solcher speziellen Gegenhaltevorrichtungen für Druckproben bei sehr hohen Drücken für große Armaturen gehören für uns als Hersteller von meist einzigartigen Sonderarmaturen zum Alltag. Mit dieser Gegenhaltevorrichtung konnten wir unter besonderen und einzigartigen Umständen schnell eine Druckerprobung mit dem vollen erforderlichen Prüfdruck durchführen. Zudem konnten wir unter dem Sicherheitsaspekt sowohl dem Kunden als auch dem TÜV den notwendigen Rückhalt bieten. Technologisch innovative, präzise, schnelle und sichere Sonderlösungen zu konstruieren und zu bauen ist unsere Schlüsselqualifikation.“ 

Prüfung durch den TÜV und im Einsatz: Armaturen müssen den hohen Temperatur- und Druckanforderungen verlässlich standhalten 

Die tatsächliche Druckprüfung fand, wie üblich, in Anwesenheit des Kunden und des TÜV statt. Danach werden die Armaturen in einer Anlage in Holland für eine Dampfauskopplung in einer Industrieanwendung eingesetzt. Hier konditionieren sie Dampf mit hohen Temperaturen bis 620°C und 70 bar bzw. mit 600°C und 300 bar. Solche Parameter erfordern ein besonders hitze- und druckbeständiges Material mit der Bezeichnung 1.4901 oder P92, das bei der Verarbeitung eine besondere Herausforderung darstellt. Auf diese Art der Verarbeitung haben wir uns spezialisiert und können bei der Schweißtechnik in Verbindung mit Wärmebehandlung und Prüfung die Zulassungen und das Know-how für höchste Qualität zur Verfügung zu stellen.

Übrigens: es gibt weitere interessante wie wichtige Schritte in Sachen Innovation und Technik bei uns. 

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Bild 1 und 2 zeigen die Arbeiten der internen Vorprobe bei BOMAFA.

    

BOMAFA bietet neue Einblicke ins Unternehmen, heute: Eine der wichtigsten Fachmessen muss gekonnt organisiert werden, wir vertrauen auch hier dem Nachwuchs.

Wir schauen heute einem unserer Auszubildenden über die Schulter, mit einer kleinen Serie, die von der Messeorganisation der letztjährigen DIAM hautnah erzählt. Vom Protagonisten selber: Tobias Rutsch, unser Azubi zum Industriekaufmann, Schwerpunkt Vertrieb und Marketing. 

Messebericht zur DIAM 2016 in München, die Sicht eines Azubis

Nun bin ich im dritten Ausbildungsjahr, mein Name ist Tobias Rutsch, ich bin 20 Jahre alt und habe für die BOMAFA die Fachmesse für Industriearmaturen in München mitorganisiert und auch begleitet.

Wie es dazu kam. Eines Morgens, circa 6 Monate vor der Messe, kam unser Geschäftsführer Herr Appelberg zu mir. Er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, im Organisationsteam der Fachmesse DIAM in München mitzumachen. Ich war natürlich sofort begeistert und habe mich riesig über das Vertrauen von meinem Chef gefreut. Er ist der Überzeugung, dass es ein wichtiger Vertrauensbeweis ist, der das Selbstbewusstsein von mir und allen Mitarbeitern stärkt. Vor allem wenn es gut läuft. Aber auch, wenn man lernen kann, dass Fehler gemeinsam behoben werden können. 

Was es bedeutet im Team für die Messeorganisation der DIAM zu arbeiten

Einige Tage später, als ich mich mit dem Titel und vor allem den Aufgaben eines Messeorganisators vertraut gemacht hatte, wurde mir klar, was für eine Verantwortung ich trage, Teil dieses Teams zu sein. 

Was stand nun an. Betriebsintern klärte ich zunächst ab, wie weit die Messevorbereitungen fortgeschritten sind. Zu diesem Zeitpunkt war der Messestand zusammen mit der ArmaturenKompetenz Ruhr gebucht. Die ArmaturenKompetenz Ruhr ist eine Gruppe von Unternehmen aus dem Ruhrgebiet, die sich als Plattform zusammengeschlossen hat, um einen übergreifenden Einsatz von Industriearmaturen für ihre Kunden und Partner zu bieten. Industriearmaturen sind die Hauptprodukte von den fünf eigenständigen Unternehmen, inklusive der BOMAFA. Weiter sind vertreten: BÖHMER, Herberholz, Klaus Union und Zwick. 

Gemeinsamer Messeauftritt mit der ArmaturenKompetenz Ruhr 

Ungefähr zwei Wochen später stand ein Termin mit den Messeorganisatoren der anderen Unternehmen an. Zusammen mit Herrn Appelberg fuhren wir nach Ennepetal zur Firma Herberholz. Bei diesem Treffen, bei dem Klaus Union ebenfalls vertreten war, wurden meine Fragen zur Organisation der Messe von den Messeprofis beantwortet. Jetzt ging es an die Arbeit. 

Und wie geht weiter?  Das erzählen wir wie angekündigt bald hier. 

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Bild 1: Impressionen vom Messestand DIAM 2016

 

BOMAFA gibt wieder Einblicke ins Unternehmen, heute: Optimierte Wartung vor Ort und bester Kundenservice.

31.01.2017

Wir setzen unsere Serie fort und geben „Einblicke ins Unternehmen“, in unsere Arbeit. Heute schauen wir uns den neugestalteten „Elektronischen Montagebericht“ an. Ein zentrales Element in der technischen Kommunikation zwischen unseren Servicemitarbeitern und den Kunden. 

Vorteile des „Elektronischen Montageberichts“ für den Kundenservice und die Optimierung der Armaturen

Als zentrales Mittel der Dokumentation bei Service und Wartung der Armaturen vor Ort, soll der Montagebericht immer auch die Kommunikation zwischen den Kunden, unseren Servicemitarbeitern und der Produktabteilung unterstützen. Unsere Berichte wurden immer schon durch Fotos unterstützt, da der Bericht bisher in Papierform entstand, konnten die Fotos vor und nach einer Revision allerdings nur nachträglich eingepflegt werden. 

Die neuen Berichte werden nun mit Tablets erstellt, über ein vorgegebenes DropDown-Menü. Diese Standardisierung der Eingaben beschleunigt und präzisiert gleichzeitig die Informationen. Da die Fotos direkt digital in den Bericht eingefügt werden, ist der Kunde annähernd „live“ dabei und kann sich ohne Zeitverzögerung ein Bild vor und nach der Revision machen. 

Für Klaus Enseleit, Leiter Armaturenservice bei BOMAFA, ist das ein entscheidender Vorteil für alle Seiten, Kunden, Servicemitarbeiter und Produktion. „Durch unseren neugestalteten elektronischen Montagebericht sind wir perfekt vernetzt und können uns und unseren Auftraggeber einen besseren Überblick in unsere Montagen gewähren“, fasst Enseleit zusammen. Und fährt fort: „Wir sind damit nicht nur transparenter und geben dem Kunden mehr und vor allem ein genaueres Feedback. Wichtig ist zudem, dass wir sofort mit der Eingabe von drei eindeutigen Symbolen J K L direkt ins Tablett ein Feedback einholen können. Um damit zukünftig unsere Kundenzufriedenheit zu messen. Und vor allem mit den Ergebnissen unseren Kunden noch besseren Service bieten zu können.“ 

Optimaler Service und Produkte – Die Digitalisierung ist ein wichtiger Baustein für den Mittelstand

Friedrich Appelberg, Geschäftsführer der BOMAFA beschreibt die Bedeutung dieses nur auf dem ersten Blick kleinen Elements im Serviceprozess: „Technologisch herausragende Produkte und Lösungen zu bieten ist für uns selbstverständlich. Das geht immer nur in der engen Zusammenarbeit mit dem Kunden, den Experten auf beiden Seiten. Deshalb verstehen wir uns als Engineering Partner unserer Kunden und der elektronische Montagebericht ist ein wichtiges Analyse- und Feedbacktool in diesem Prozess. Ein wichtiger Baustein im Qualitätsmanagement zudem.“ 

Übrigens: es gibt weitere interessante wie wichtige Schritte der Digitalisierung bei uns. 

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Bild 1: Schulung eines Mitarbeiters für die Arbeit mit dem elektronischen Montagebericht  

Bild 2: Arbeit an der Armatur 

   

Dieses Mal traf sich BOMAFA International hier in Bochum. Wir freuen uns über den Gegenbesuch unserer Kollegen aus Indien.

10.01.2017

Nach dem Novemberbesuch unserer beiden Geschäftsführer, Friedrich Appelberg und Bertram Gögelein, in Shanghai gab es in der zweiten Dezemberwoche den Gegenbesuch unserer indischen Kollegen Khushroo Anklesaria und Rayomand Anklesaria hier in Bochum. 

Im Fokus: Optimierung der Zusammenarbeit, der Armaturen und der Produktstandards

Bei diesem Treffen standen in der Folge des Shanghaibesuches wieder die Diskussion und Planung der Zukunft im Mittelpunkt. Die im November begonnenen Strategiegespräche für eine größere Fertigungstiefe und ein gesundes Wachstum in BOMAFA Asien wurden intensiv fortgesetzt. 

Bertram Gögelein: „Vor allem die Optimierung unserer Produkte und gemeinsame Produktlinien stehen für uns an erster Stelle bei den Planungen für die Zukunft der gesamten BOMAFA-Gruppe. Unser Ziel ist und bleibt eine permanente Verbesserung des Herstellungsprozesses und der Servicequalität. Wir verstehen uns als Engineering Partner für unsere Kunden und daran arbeiten wir mit aller Kraft.“ 

Zusammenwachsen über Kultur- und Ländergrenzen hinweg 

Da sich im Dezember bei uns – fast – alles um Winter, Weihnachten & Co. drehte, nutzten unsere indischen Kollegen die Zeit nach den Gesprächen für Besuche des Weihnachtsmarktes und der interessanten Städte und Orte in NRW. 

Friedrich Appelberg: „Im Vordergrund stehen die Erreichung einer größeren Fertigungstiefe bei BOMAFA India und dass das gesunde Wachstum dieses Unternehmensteil in Asien voranschreitet. Dazu braucht man eben neben den technologischen und wirtschaftlichen Aspekten immer ein gutes Teamspiel, vor allem über große Ländergrenzen und Kulturunterschiede hinweg. Wir möchten diese Besuche und Treffen ab sofort gerne häufiger veranstalten.“ 

Wir bleiben wie immer gespannt auf diese Veränderungen und halten Sie / Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

Bild 1 und 2: Gemeinsamer Besuch des Bochumer Weihnachtsmarktes stärkte die Zusammenarbeit auch auf der persönlichen Ebene.