08.10.2018

Das „Handbuch Dampfturbinen – Grundlagen, Konstruktion, Betrieb“ wurde von den Herausgebern Stefan aus der Wiesche und Franz Joos 2018 neu aufgelegt. Unser technischer Geschäftsführer und Armaturenexperte Bertram Gögelein hat mit den Erfahrungen aus jahrelangem Bau von Kraftwerksarmaturen in dem Kapitel zu den „Dampfumleitstationen“ beigetragen.

Der Springer Vieweg Verlag bezeichnet das Handbuch als „Umfassende Gesamtdarstellung der Dampfturbinentechnik“ und beschreibt das Standardwerk wie folgt:

„Das Fachbuch behandelt die Grundlagen, die Konstruktion und das Betriebsverhalten von Dampfturbinen in aktueller Form. Die wichtigsten Fragen zu Dampfturbinen werden als zeitgemäßes Kompendium für fortgeschrittene Studierende, Berufseinsteiger und Ingenieure in der Praxis umfassend und detailliert dargestellt. Nach Grundlagen, Bauteilen und Komponenten werden ausgewählte Ausführungsbeispiele beschrieben und diskutiert. Praxisgerechte Beispiele und Fragen zum Betrieb und Einsatz von Dampfturbinen runden die Darstellung ab.“

Wir sind selbstverständlich stolz, unser langjähriges Know-How hier weitergeben zu können.

Wen die Thematik und das Wissen in der Tiefe interessiert, dem können wir das Handbuch sehr empfehlen.

Übrigens: Hier schreibt Bertram Gögelein auch zu den Dampfumleitstationen: Artikel Dampfumformstationen 

Wir immer, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die Bilder zeigen: links das Cover des „Handbuch Dampfturbinen – Grundlagen, Konstruktion, Betrieb“ und rechts Bertram Gögelein im Gespräch mit Kunden auf der DIAM 2017 in Bochum.

      

04.07.2018

BOMAFA bietet Einblick in den Alltag – Aktuell: Erfolgreiche Funktionsprüfung für den Einsatz im Abfallkraftwerk RZR Herten
Wir setzen unsere Serie mit den Einblicken in unsere Arbeit fort und begleiten in den kommenden Wochen das Projekt bei der RZR Herten.

Abfallkraftwerke: komplexe Systeme mit höchsten Anforderungen an Material und Verfügbarkeit
Das Wesentliche im Betrieb von Abfallkraftwerken ist die Verfügbarkeit. Deshalb müssen nicht nur Armaturen und Rohrleitungen, sondern sämtliche Systeme höchsten Anforderungen genügen.
Unter Mitwirkung des Ingenieurbüros SEEGER ENGINEERING haben wir Ende April den letzten, wesentlichen Schritt vor der Auslieferung der Neuarmatur erfolgreich geleistet: die Funktionsprüfung für all diese Anforderungen.

Funktionsprüfung: alles im Plan
Was haben wir dabei erledigt?
Herr Bieder von SEEGER ENGINEERING hat als Projektleiter die Funktionsprüfung bei uns begleitet. Dabei wurden die entsprechenden Armaturen in ihrem kompletten Funktionsumfang gefahren, die Daten abgeglichen und von allen Beteiligten, bei uns von den Verantwortlichen aus Fertigung und Qualitätssicherung, für gut befunden.

Das Ventil wird nun für die Lieferung vorbereitet, angeliefert wird mit der Ausblase-Vorrichtung, später im Kraftwerk wird das wieder umgebaut. Denn, nach dem Einbau, dem Einschweißen ins Rohrleitungssystem im Mai und Juni wird üblicherweise zur Reinigung das gesamte Rohrleitungssystem mit Dampf ausgeblasen, um Schweißreste und Späne zu entfernen. Danach wird die Hydraulikstation eingerichtet und mit den Antrieben/Ventilen eingefahren. Aus BOMAFA Sicht also alles im Plan.

Höchste Verfügbarkeit und höchste Flexibilität
Die hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit und Funktion der Armatur und der schnelle und flexible Service sind für uns selbstverständlich, sie sind die zentralen Bestandteile unserer BOMAFA Qualität und Kompetenzen. Und das seit 100 Jahren! Da sind wir sehr stolz drauf.

Bertram Gögelein, Geschäftsführer BOMAFA fasst zusammen: „BOMAFA freut sich in diesem Projekt, die langjährige, erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der RZR Herten fortsetzen und vertiefen zu können und weiterhin in bester Qualität unser Produkt und unseren Service zur Verfügung stellen zu können.“

Was das mit Revision und Verfügbarkeit zu tun hat? Davon berichten wir bald mehr an dieser Stelle.

Wie immer, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die Bilder zeigen:
Bild I, links: Besichtigung der Funktionsweise des Aggregats, von li. nach re. Herr Propp (BOMAFA), Herr Herrmann (BOMAFA QS) und Herr Bieder (SEEGER ENGINEERING Projektleiter)
Bild II, mitte: Der Abgleich der Daten, von li. nach re. Herr Propp (BOMAFA), Herr Herrmann (BOMAFA QS) und Herr Bieder (SEEGER ENGINEERING Projektleiter)
Bild III, rechts: Alles Top! Meint Herr Herrmann (BOMAFA QS)
Bilder IV-VI: Die Armatur, vorbereitet für den Transport  

     

23.02.2018

Wir starten mit: Optimierung der Antriebsadaption an BOMAFA-Ventilen

Es ist in der Branche hinlänglich bekannt: Die Anforderungen an die Kraftwerksarmaturen sind in den letzten Jahren durch die Energiewende enorm gestiegen. 

Wir arbeiten permanent an der Optimierung unserer Produkte und unserer Services, sind wir doch Engineering Partner und Solutionprovider für die passgenauen, auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnittenen Einzelanfertigungen.

Um die hohe Qualität unserer Innovationen und Entwicklungen zu zeigen, bieten wir mit dieser Serie einen Einblick in unsere technologische Arbeit. Den Anfang macht heute der Artikel: "Aktuelle Optimierung der Antriebsadaption an BOMAFA-Ventilen". 

Die Herausforderung: Durch die gestiegenen Anforderungen an die Kraftwerkskomponenten müssen die elektronischen Kommunikations- und Diagnosemöglichkeiten (z. B. HART-Protokolle) optimal ineinandergreifen. 

Zeit ist Geld im Kraftwerksbetrieb, umso wichtiger ist die Effektivität der gesamten Anlage. 

Bei den pneumatischen Antrieben sind immer Stellungsregler verschiedener Fabrikate im Einsatz. Zusätzlich zu den Rückmeldungen des Stellungsreglers werden häufig Endlagenschalter in elektronischer und mechanischer Bauform verwendet. Alle Komponenten gilt es aufeinander abzustimmen. 

Das Ziel: Die Kompatibilität mit anderen Systemen wesentlich zu erleichtern, die Fertigungszeiten zu senken und damit Kosten – für unsere Kunden - zu reduzieren.

Die Lösung: Ganz klar streben wir mit dieser Optimierung an, den Anbau all dieser Komponenten so einfach wie möglich zu gestalten. Durch die Änderung der Anwendung der Laternenhalterungen ist es gelungen, den Einsatz von standardisierten NAMUR-Anbausätzen zu ermöglichen. 

Unsere Lösung zeigt eine verbesserte Anordnung (Bild), aus der sich diese überzeugenden Vorteile ergeben: 

• Einfacherer Aufbau des Zeigers (gleichzeitig Verdrehsicherung)

• Verwendung des Namur-Anbausatzes für den Stellungsregler möglich

• Vereinfachter Anbau von Endschaltern

• Bessere Zugänglichkeit zu den Schrauben der Stopfbuchsbrille

• Die Montage/Demontage des Antriebs ist wartungsfreundlicher

• Die Kupplung mit fünf festgelegten Gewindebohrungen ermöglicht die Verwendung bei unterschiedlichen Hüben und Stellungsreglern

• Erhöhte Stabilität bei horizontalem Einbau des Ventils

 

 

 

 

20.04.2017

Damit neue Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden können, arbeitet die BOMAFA stets partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit den Kraftwerksbetreibern.

Wir sehen uns dabei als flexiblen Engineering Partner und können so nicht nur die technologische Sicherheit bei der Entwicklung von Lösungen, sondern auch bei der Produktion in einer derartigen Unternehmensgruppe mit besonders hoher Fertigungstiefe garantieren.

Dementsprechend ist es BOMAFA wichtig, dass die technologische Weiterentwicklung der Werkstoffe und Armaturen auf gemeinsamer Basis abläuft. Und das funktioniert nur, wenn die Kommunikation zwischen den Kraftwerken und BOMAFA stets in zwei Richtungen geht. So können sich die Anlagenbetreiber den Herausforderungen der Energiewende stellen.

Gemeinsam fit für die Energiewende

Um die technologischen Entwicklungen stets voranzutreiben, ist jedoch nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Kunden gefragt, sondern auch das Erweitern der eigenen Gruppe um zuverlässige und technisch spezialisierte Partner. So sind Unternehmen wie die ASFA Antriebssysteme GmbH und die Karl Schumacher GmbH ein Teil der BOMAFA-Gruppe. Damit jedes Bauelement in den Regelarmaturen schließlich den Kundenwünschen gerecht werden kann.