23.02.2018

Wir starten mit: Optimierung der Antriebsadaption an BOMAFA-Ventile

Es ist in der Branche hinlänglich bekannt: Die Anforderungen an die Kraftwerksarmaturen sind in den letzten Jahren durch die Energiewende enorm gestiegen. 

Wir arbeiten permanent an der Optimierung unserer Produkte und unserer Services, sind wir doch Engineering Partner und Solutionprovider für die passgenauen, auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnittenen Einzelanfertigungen.

Um die hohe Qualität unserer Innovationen und Entwicklungen zu zeigen, bieten wir mit dieser Serie einen Einblick in unsere technologische Arbeit. Den Anfang macht heute die aktuelle Optimierung der Antriebsadaption an BOMAFA-Ventile. 

Die Herausforderung: Durch die gestiegenen Anforderungen an die Kraftwerkskomponenten müssen die elektronischen Kommunikations- und Diagnosemöglichkeiten (z. B. HART-Protokolle) optimal ineinandergreifen. 

Zeit ist Geld im Kraftwerksbetrieb, umso wichtiger ist die Effektivität der gesamten Anlage. 

Bei den pneumatischen Antrieben sind immer Stellungsregler verschiedener Fabrikate im Einsatz. Zusätzlich zu den Rückmeldungen des Stellungsreglers werden häufig Endlagenschalter in elektronischer und mechanischer Bauform verwendet. Alle Komponenten gilt es aufeinander abzustimmen. 

Das Ziel: Die Kompatibilität mit anderen Systemen wesentlich zu erleichtern, die Fertigungszeiten zu senken und damit Kosten – für unsere Kunden - zu reduzieren.

Die Lösung: Ganz klar streben wir mit dieser Optimierung an, den Anbau all dieser Komponenten so einfach wie möglich zu gestalten. Durch die Änderung der Anwendung der Laternenhalterungen ist es gelungen, den Einsatz von standardisierten NAMUR-Anbausätzen zu ermöglichen. 

Unsere Lösung zeigt eine verbesserte Anordnung (Bild), aus der sich diese überzeugenden Vorteile ergeben: 

• Einfacherer Aufbau des Zeigers (gleichzeitig Verdrehsicherung)

• Verwendung des Namur-Anbausatzes für den Stellungsregler möglich

• Vereinfachter Anbau von Endschaltern

• Bessere Zugänglichkeit zu den Schrauben der Stopfbuchsbrille

• Die Montage/Demontage des Antriebs ist wartungsfreundlicher

• Die Kupplung mit fünf festgelegten Gewindebohrungen ermöglicht die Verwendung bei unterschiedlichen Hüben und Stellungsreglern

• Erhöhte Stabilität bei horizontalem Einbau des Ventils

 

 

 

 

20.04.2017

Damit neue Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden können, arbeitet die BOMAFA stets partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit den Kraftwerksbetreibern.

Wir sehen uns dabei als flexiblen Engineering Partner und können so nicht nur die technologische Sicherheit bei der Entwicklung von Lösungen, sondern auch bei der Produktion in einer derartigen Unternehmensgruppe mit besonders hoher Fertigungstiefe garantieren.

Dementsprechend ist es BOMAFA wichtig, dass die technologische Weiterentwicklung der Werkstoffe und Armaturen auf gemeinsamer Basis abläuft. Und das funktioniert nur, wenn die Kommunikation zwischen den Kraftwerken und BOMAFA stets in zwei Richtungen geht. So können sich die Anlagenbetreiber den Herausforderungen der Energiewende stellen.

Gemeinsam fit für die Energiewende

Um die technologischen Entwicklungen stets voranzutreiben, ist jedoch nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Kunden gefragt, sondern auch das Erweitern der eigenen Gruppe um zuverlässige und technisch spezialisierte Partner. So sind Unternehmen wie die ASFA Antriebssysteme GmbH und die Karl Schumacher GmbH ein Teil der BOMAFA-Gruppe. Damit jedes Bauelement in den Regelarmaturen schließlich den Kundenwünschen gerecht werden kann.

           

18.01.2017

Hohe Kosten und ein wesentlich schnelleres Auf- und Abfahren der Kraftwerke: Mit der Energiewende stellt sich für viele Anlagenbetreiber die Frage, wie sie die daraus resultierenden Herausforderungen am besten meistern können. Gerade die Instandsetzung verschleißender Bauelemente – speziell der Armaturen – erzeugt schließlich einen enormen finanziellen Druck. 

BOMAFA bietet für dieses wichtige Problem eine Lösung: Der KS-InductiveCoat – Hochleistungsbeschichtungen für die zentralen Innenteile der betroffenen Bauelemente. Dieses spezielle Verfahren sorgt dafür, dass die Innenteile wesentlich temperaturbeständiger werden, sich die Wechselstandfestigkeit sowie Führungseigenschaften stark verbessern und dass eine enorme Abrasions- und Erosionsfestigkeit entsteht.

Und so funktioniert das Verfahren: Die Innenteile werden mit Nickel-Basislegierungen mittels Pulverflammspritzverfahren und anschließendem induktiven Einschmelzen wesentlich verschleißfester gemacht. Dadurch wird schließlich die Lebensdauer der Armaturen um ein Vielfaches erhöht.

Einzigartiger Service

Diese Art der Beschichtungen wurde von dem Unternehmen Karl Schumacher (mittlerweile Teil der BOMAFA-Gruppe) verfeinert, erfolgreich erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt. Dadurch ist BOMAFA in der Lage, die Armaturen direkt bei der Herstellung zu beschichten und dem Kraftwerksbetreiber ein Produkt zu liefern, das Zuverlässigkeit und eine hohe Lebensdauer aufweist.

Beschichtung vorher nachher 

05.12.2016

Infolge der Energiewende haben sich immer mehr Aufgaben für die Dampfumformstationen der Kraftwerke ergeben: Einerseits soll sie den Dampf um eine Turbine umführen und den Dampfdruck sowie die Temperatur exakt auf die Anforderungen des nachfolgenden Systems einregeln. Und andererseits Dampfverluste, Schwingungen und unzulässige Schallemissionen verhindern. Um das zu ermöglichen, hat die BOMAFA die Entwicklung Dampfumformstationen über mehrere Jahre stetig optimiert.

Beispiel Schwankungen in der Temperaturmessung
Um den zum Teil erheblichen Schwankungen entgegen zu wirken, hat BOMAFA bei der Heißdampfkühlung den Fokus auf die kombinierte Druck- und Temperaturreduzierung gelegt. Mittels moderner Verfahren wie der  Strömungssimulation werden die für die Heißdampfkühlung verantwortlichen Treibdampfkühler hinsichtlich des optimalen Zerstäubungsgrades an der Einspritzstelle optimal geregelt.

Lange Lebensdauer durch Hochleistungsbeschichtungen
Ebenfalls ist es wichtig, dass das Innenleben der Dampfumformstationen – gerade in einer aggressiven Umgebung – ausreichend vor Korrosion geschützt wird. Dafür kommt eine Nickel-Basislegierung zum Einsatz, die die Reibeigenschaften und das Abdichtverhalten der Armaturen erheblich verbessern.
Mit der Fertigung optimierter Dampfumformstationen liefert BOMAFA die passenden Antworten auf die Herausforderungen durch die Energiewende.

Aspekte der Optimierung der Armaturen in Herstellung und Wartung stellte der Geschäftsführer der BOMAFA Armaturen GmbH, Bertram Gögelein, am 22. und 23. November in seinem Vortrag beim VDI-Wissensforum dem Publikum aus Kraftwerksbetreibern und Sachverständigen vor.

Dampfkreislauf